23.10.2013
ESG will vierten Sieg in Serie
Die ESG Gensungen/Felsberg ist in der Oberliga Hessen angekommen. Den Auftaktniederla-gen gegen Gelnhausen und Pohlheim stehen drei Siege gegenüber, zuletzt beim ehemaligen Zweitligisten TSG Münster. Klar, dass die Wagner-Sieben gegen die SG Bruchköbel (Sa. 19:30 Kreissporthalle Gensungen) in eigener Halle den nächsten Erfolg nachlegen will.
Mit der SG Bruchköbel stellt sich ein etablierter Oberligist in der Gensunger Kreissporthalle vor. Seit 2004 spielen die Südhessen in der Oberliga, in der vergangenen Saison belegte das Team den sechsten Tabellenplatz. Die bisherige Saison verlief für die Mannschaft von Holger Hölzinger, der vor der Saison die Nachfolge des Ex-Nationalspielers Mike Fuhring angetreten hatte, durchwachsen. Siegen gegen Baunatal und Holzheim stehen Niederlagen gegen Münster, Kahl/Kleinostheim und Hüttenberg II gegenüber, was für die SG aktuell den neunten Ta-bellenplatz bedeutet.
Kopf der Mannschaft ist der spanische Spielmacher Tegaday Ramos Nuez, der vom Drittligisten TV Groß-Umstadt nach Südhessen gewechselt war. Mit Ramos Nuez, dem Halbrechten Jörg Schäfer und dem wurfgewaltigen Torjäger Michael Nath (27/1 Saisontore) verfügt die Hölzinger-Sieben über eine starke Rückraumachse, gegen die die ESG-Defensive um Philip Julius und Co. aggressiv zu Werke gehen muss. Auch auf den Außenpositionen verfügt Bruchköbel über genügend Qualität, um den Edertalern Probleme zu bereiten. Insbesondere der junge Linksaußen Aydin Günes, der aus der Bundesliga-A-Jugend der HSG Hanau zur SG gestoßen war, etablierte sich schnell als Leistungsträger. Mit 30 Saisontoren ist Günes, dessen Bruder Fatih ebenfalls zum Kader der Südhessen gehört, aktuell erfolgreichster Torschütze des Tabellenneunten. Sein Pendant auf der rechten Seite ist Marius Neukamp, der vor der Saison von der SG Langenselbold zur Hölzinger-Sieben wechselte. Am Kreis geht Ante Vuko in seine dreizehnte Spielzeit bei der SGB.
Somit erwartet die ESG Gensungen/Felsberg ein unangenehmer Gegner. Auch wenn die letz-ten Wochen einen Aufwärtstrend zeigen, muss sich die ESG-Defensive weiter stabilisieren. Gegen die starke Bruchköbler Rückraumachse ist auch eine 4:2-Abwehr mit den Vorgezoge-nen Bärthel und Walther eine mögliche Alternative. Verzichten müssen die Edertaler aller Wahrscheinlichkeit nach erneut auf Kreisläufer Max Pregler (Rückenverletzung). Dennoch geht die Wagner-Sieben mit Rückenwind in die Partie. Gegen Kahl/Kleinostheim und die TSG Münster bewies das Team Charakter und drehte einen Rückstand. Die Motivation, auch am Samstag als Sieger vom Parkett zu gehen, ist dementsprechend groß
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